Die Geschichte des Islandpferdes

Als im neunten Jahrhundert n. Chr. die Wikinger aus Norwegen aufbrachen, um Island zu erobern, nahmen sie auch ihre Pferde mit. Es waren Pferde wie sie damals überall in Europa als Arbeitstiere verwendet wurden. Im Jahre 930 wurde ein Pferdeeinfuhrverbot erlassen, um die auf dem Festland gefürchteten Krankheiten und Seuchen von der Insel fernzuhalten. Das Einfuhrverbot gilt heute noch. Kein Pferd, das die Insel verlassen hat, darf jemals wieder dorthin zurück. Deshalb sind Islandpferde die einzige europäische Pferderasse, die seit Jahrhunderten rein gezüchtet wird. Als "Islandpferd" anerkannt werden nur reingezogene Tiere, deren sämtliche Vorfahren lückenlos auf in Island geborene Pferde zurückverfolgt werden können.